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GCP Compute-Selector

Cloud Run, GKE, Cloud Functions oder Compute Engine? Beantworten Sie sechs kurze Fragen und erhalten Sie eine Senior-Empfehlung — mit Begründung, Alternativen und wann Sie es NICHT einsetzen sollten.

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Beantwortete Fragen: 0 / 6
  1. 1Was betreiben Sie?
  2. 2Wenn kein Traffic anliegt?
  3. 3Brauchen Sie Kubernetes?
  4. 4Spezielle Hardware?
  5. 5Wie viel Ops wollen Sie tragen?
  6. 6Laufzeit-Anforderungen?

Wie ich in der Praxis entscheide

  • Beginnen Sie mit der am stärksten verwalteten Ebene, die passt, und wechseln Sie erst zu mehr Kontrolle, wenn ein Workload es wirklich braucht.
  • Scale-to-zero schlägt einen warmen Cluster bei sporadischer oder wenig Last — leerlaufende Nodes sind reine Verschwendung.
  • Kubernetes ist eine Plattform, kein Standard. Nutzen Sie es für seine API, nicht weil es gut im Lebenslauf aussieht.
  • Passen Sie Ops-Aufwand an die Team-Reife an — die günstigste Compute-Option ist die, die Ihr Team betreiben kann.

Häufige Fragen

Cloud Run oder GKE?

Cloud Run ist die richtige Standardwahl für zustandslose Container und HTTP-/Event-Workloads — es skaliert auf null und es gibt keinen Cluster zu betreiben. Zu GKE greifen Sie, wenn Sie die Kubernetes-API selbst brauchen: DaemonSets, Operatoren, Service Meshes, GPUs oder Workloads, die nie auf null skalieren. Die meisten Teams starten mit Cloud Run und wechseln erst bei konkretem Bedarf zu GKE.

Wann Cloud Functions statt Cloud Run?

Beide sind serverless. Cloud Functions passt für kleine, einzweckige Event-Handler, bei denen Sie einfach eine Funktion ausliefern wollen. Cloud Run gibt Ihnen einen vollen Container, mehr Kontrolle über Runtime, Concurrency und Abhängigkeiten und bewältigt schwerere HTTP-Dienste. Im Zweifel ist Cloud Run die flexiblere Standardwahl — es kann fast alles, was Functions kann, und mehr.

GKE Autopilot oder Standard?

Autopilot ist der Standard: Google verwaltet die Nodes, und Sie zahlen pro Pod, was den Großteil des Betriebsaufwands entfernt. Wählen Sie Standard nur, wenn Sie Node-Kontrolle brauchen — eigene Maschinentypen, GPUs/TPUs, privilegierte DaemonSets oder spezifische Kernel-Einstellungen. Starten Sie mit Autopilot und wechseln Sie zu Standard, wenn ein Workload es wirklich erfordert.

Wann ist Compute Engine noch die richtige Wahl?

Compute Engine (reine VMs) passt für Legacy- oder zustandsbehaftete Software, die nicht containerisiert ist, für Workloads mit spezifischem OS/Kernel, für an eine VM gebundene lizenzierte Software oder für Lift-and-Shift-Migrationen. Wenn Sie containerisieren können, ist eine verwaltete Ebene meist günstiger im Betrieb — aber VMs bleiben die ehrliche Antwort, wenn der Workload volle Maschinenkontrolle verlangt.

Empfehlung auf Basis der Google-Cloud-Fähigkeiten 2026 und realer Plattform-Erfahrung — kein Ersatz für ein vollständiges Architektur-Review. Nutzt keine Cookies und sendet keine Daten serverseitig.